Demokratie und Wahlen in westlichen Demokratien: Eine by Henrike Fröchling

By Henrike Fröchling

Die Doktorandin Henrike Fröchling ist im Controlling einer Verlagsgruppe tätig.

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Der Inhalt dieser Werte ist im Gegensatz zum Michigan-Modell nicht willkUrlich, sondem kann aus der Rationalitat ihrer "Sender" abgeleitet werden. Die Charakterisierung der Wahlentscheidung als kosten- und nutzenarme Handlung hat aufierdem aufschlufireiche Konsequenzen nicht nur fUr die Entscheidung zur Wahlbeteiligung, sondem auch fUr die Wahlentscheidung seIber. Insgesamt hat sich also die okonomische Analyse der Wahlbeteiligung als fruchtbar erwiesen. Informationsarme Rationalitiit Grundsatzliche Konsequenz aus der Marginalitat der Wahlentscheidung fUr die Wahler ist, dan rationale Wahlerinnen und Wahler nicht versuchen werden, die komp1exen Details der Politik zu erfahren und zu bewerten, sondem kostengiinstige Wege nutzen werden, urn politische Entscheidungen zu treffen.

Die erste Bedingung, die VerfUgbarkeit der Information, ist also fUr die wirtschaftliche Situation erfiillt. Die Verwendung eigener Erfahrungen zur Beurteilung al1gemeiner Zustande ist ein Informationsverarbeitungsmechanismus, der in vielen Lebensbereichen dazu verwendet wird, kostengiinstig komplexe Situationen einzuschatzen. a. die Neigung, eigene Erfahrungen zur Beurteilung allgemeiner Zustlinde zu verwenden (zu extrapolieren), obwohl dies offensichtlich nicht immer zu korrekten Ergebnissen fiihrt.

Zudem sind Fehler der Wahler bei der 34 Entscheidung fur oder gegen diese marginale Tatigkeit zu envarten, und die Folgen von Mefifehlem der Kosten und Nutzen im Modell werden bei empirischen Studien schwenviegend sein (Aldrich 1993). Bei all diesen Grunden zur Skepsis wird jedoch auch deutlich, dafi schon geringe Anreize zum Wahlen geniigen konnen, urn eine relativ hohe Wahlbeteiligung wahrscheinlich werden zu lassen. Das entscheidende Problem der Wahlbeteiligung sind nicht die Kosten, denn diese sind gering und leicht erfafibar.

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