Blühende Landschaften : eine Heimatkunde by Peter Richter

By Peter Richter

Die DDR hat Konjunktur wie nie zuvor – wer auf sich hält, schlürft Rotkäppchensekt und Kaffee aus Mitropa-Tassen, das Revival der bejubelten Eisprinzessin Kati Witt als TV-Star ist unaufhaltsam, und Zonengabi ist auch im Westen längst zur Ikone avanciert. Die medienwirksame, lukrative „Ostalgie“-Welle rollt, doch wie ist es wirklich um das wiedervereinte Deutschland und die Beziehung zwischen Ost und West bestellt? Der Journalist Peter Richter, der in beiden Welten beheimatet ist, nimmt den Leser mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Deutschland der 90er Jahre.

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Nur die Toten kennen das Geheimnis„Sie suchen mich heim, wenn ich schlafe. Ihre bleichen Gesichter starren mich an, ihre sanften Stimmen sagen mir: Wach auf, wach auf. Sie kommen, um mich an die Nacht zu erinnern, daran, used to be ich getan habe. “In Christchurch wurden zwei junge Frauen ermordet. Charlie battle letzte Nacht mit ihnen zusammen, er selbst ist mit Blut befleckt.

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Und ihr Freund kauerten, die sich in diesem Moment immerhin vage ausmalen konnten, wie das war, wenn man ein paar Jahre vorher aus diesem Land hier hatte abhauen wollen und dabei in den Grenzstreifen geriet. Die ganze Nacht über hatten die Jungs immer mal wieder eine Salve aus dem Gewehr auf Gutdünken ins Gebüsch geballert, wodurch I. der bei der Bundeswehr das Erkennen von feindlichem Feuer hatte lernen müssen, auf eine AK 47 schloss. Es hätte aus H. und I. natürlich trotzdem noch was werden können in dieser Nacht.

Zum Heizen seien Kohlebriketts geeigneter als Zigaretten, gab ich zu bedenken. Das wisse er, maulte E. und das mache die ganze Geschichte ja so traurig: E. war nämlich ein paar Tage zuvor mit einem Kompagnon zu D. der KFZ-Koryphäe, gegangen, weil sie für einen Einbruch ein ganz bestimmtes Auto benötigten. D. war jeden Abend in einem Spielsalon zu finden. Er saß da schief auf einem mit schwarzem Kunstleder bespannten Barhocker, ein Bein auf dem Boden, das andere wippend auf die Fußstrebe gestützt und drückte an Spielautomaten herum, die nur selten Geld, aber dafür umso öfter entsetzlich trötende Melodien ausspuckten.

Alles Namen, die nach frühem Holzkreuz schreien«, seufzte H. Sollen erst mal die vielen Benjamins aus dem Westen versuchen, groß und erwachsen zu werden, schlug ich vor. »Alleebäume und Dorfnazis«, seufzte hingegen abermals sie, und es klang, als fasste sie damit ihre Erfahrungen im Osten zusammen. Da kommt doch zusammen, was zusammengehört, sagte ich, um auch die Holzkreuze noch unterzubringen und H. ein bisschen aufzumuntern. Sie war auf dem Weg in ihr Dörfchen oft in anstrengende Wettfahrten verwickelt worden von den Jungs, die mit ihren lächerlichen Golfs an den Tankstellen herumlungerten und die alles daran setzten, sie, die Auswärtige, in den Straßengraben zu jagen.

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