Binnenmarkt Europa: Einführung in die Grundlagen by Harald Zschiedrich

By Harald Zschiedrich

Der EG-Binnenmarkt ist Wirklichkeit. Wozu noch ein weiteres Buch zu dieser Thematik? In der Tat ist im Vorfeld der Vollendung des Europaischen Binnenmarktes viel tiber seine wirtschaftlichen Vorteile fur die Volkwirtschaften, die Untemehmen und natiirlich die Biirger geschrieben worden. Nun sind die Barrieren fur den freien Warenverkehr gefallen. Vielen Untemehmen und manchen Biirgem wird es jetzt erst so recht bewuBt, was once mit diesem historischen Ereignis am 1. 1. 1993 auf sie zugekommen ist. Gerade in dieser scenario, wo der Binnenmarkt Realitat ist, treten viele Fragen auf, die einer Antwort bediirfen. Mit diesem Buch mochte ich zu ihrer Kliirung beitragen. SchlieBlich geht es mir auch urn eine ausgewogene Darstellung des Erreichten; eine Bilanz additionally, in der klar sichtbar wird, wo der Binnenmarkt noch nicht vollendet ist. So manches blieb hinter den Erwartungen zuruck. Die Vollendung des Binnenmarktes fiel in eine Zeit, die von Hektik und zahlrei chen Turbulenzen in der Europaischen Gemeinschaft gepragt warfare. In der Tat steht die EG an einem Wendepunkt, wo naturgemiill vieles in Frage gestellt wird. Hier ging es mir darum, prazise die Defizite von den bewiihrten Praktiken und positi ven Erfahrungen in der Entwicklung der EG zu trennen. Mit der Wahl des Titels "Binnenmarkt Europa" verbinde ich die gesamteuropai sche size in der Aufgabenstellung der nachsten Jahre. Daher lege ich besonderen Wert auf die Herausarbeitungjener Probleme, die mit der Einbindung der Wirtschaften Mittel- und Osteuropas in die Binnenmarktintegration vor der EG stehen. Die Assoziierungsabkommen sind ein erster Schritt in diese Richtung.

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Betriebliches Ausbildungswesen

Wissen und Konnen sind eine wesentliche Grundlage fUr die berufliche Leistung. Die Betriebe haben daher immer wieder Ausbildungsaufgaben selbst wahrgenommen, urn das Leistungspotential ihrer Mitarbeiter zu erhalten bzw. zu steigern. Betrieb liches Ausbildungswesen ist in diesem Zusammenhang die Sammelbezeichnung fUr a11e Einrichtungen und MaBnahmen fUr die berufliche Bildung im Betrieb.

Immaterielle Anlagewerte in der höchstrichterlichen Finanzrechtsprechung

Unter welchen Bedingungen immaterielle Anlagewerte handels-und steuerrechtlich bilanzfahig bzw. bilanzpflichtig sind, ist umstritten. Klare gesetzliche Regelungen fehlen; es bleibt in letzter Instanz der ludikatur iiberlassen, used to be guy z. B. unter "rechtsahnlichen Werten und sonstigen Vorteilen" ( 244 Abs.

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Doch auch diese Praxis erweist sich letztlich als ein Handelshemmnis. Der Gemeinsame Markt 1m Vergleich zur Zollunion bildet der Gemeinsame Markt eine hOhere Stufe der wirtschaftlichen Verflechtung. Er stellt als wirtschaftliche Kategorie ein zentrales Ziel der Integrationspolitik dar, wobei festzuhalten ist, daB der Gemeinsame Markt als so1cher jedoch im EWG-Vertrag nicht naher bestimmt ist. Daher wird wohl auch der Begriff Gemeinsamer Markt recht unterschiedlich verwendet Der Gemeinsame Markt aIs ein Merkmal wirtschaftlicher Verflechtungen, wechselseitiger Abhangigkeiten in einer bestimmten Region (z.

Auslandische Arbeitnehmer tatig, davon 75 % aus den EG-Landem, in der gesamten EG waren 13 Mio. auslandische Arbeitnehmer registriert, davon 5 Mio. aus EG-Landem. So berechtigt und interessant auch der Vergleich von Bedingungen des Beitritts ist, so darf das nicht ubersehen werden: Bei der Beitrittswelle der 90er Jahre handelt es sich urn eine vollig andere Dimension - urn einen ordnungs- und integrationspolitischen Wandel in Gesamteuropa. Dabei stehen u. a. solche Fragen zur Debatte: - Wie kann die EG als dominanter Wirtschaftsakteur intraregionale Kooperationsprozesse pragen und miteinander verbinden?

Er stellt als wirtschaftliche Kategorie ein zentrales Ziel der Integrationspolitik dar, wobei festzuhalten ist, daB der Gemeinsame Markt als so1cher jedoch im EWG-Vertrag nicht naher bestimmt ist. Daher wird wohl auch der Begriff Gemeinsamer Markt recht unterschiedlich verwendet Der Gemeinsame Markt aIs ein Merkmal wirtschaftlicher Verflechtungen, wechselseitiger Abhangigkeiten in einer bestimmten Region (z. B. im Sinne des EGBinnenmarktes oder auch der Schaffung eines moglichen Gemeinamen Marktes zwischen Republiken der GUS oder zwischen sudamerikanischen Staaten (MERCOSUR) oder ebenfalls in Mittelamerika bzw.

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