Bilanzwahrheit: Wunsch und Wirklichkeit by Carl Zimmerer

By Carl Zimmerer

Eine Bilanz ist nichts, was once ist, sondern etwas, was once gemacht wird. Es gibt keine Theorie, die dem kundigen Bilanzbetrachter alle Schleusen des Verständnisses für Zustand und Entwicklung eines Unternehmens öffnet. Wenn guy zwar zugeben muß, daß guy sicherlich nicht alles aus der Bilanz erkennen könne, wonach guy immer forscht: Liquidität, Rentabilität, Kreditsicherheit, Unter­ nehmenswert u. dgl. , so darf guy auch nicht in den entgegen­ gesetzten Fehler verfallen, nun anzunehmen, daß die gegen­ wärtigen Bilanzierungsgepflogenheiten in der Bundesrepublik nicht verbessert werden sollten. Noch immer ist die Bilanz, sei es in veröffentlichter Kurzform, sei es in erläuterter shape, ein außerordentlich wichtiges Hilfsmittel für die Einschätzung wirt­ schaftlicher Zustände, sei es des Vermögens, sei es des Gewinns, sei es der Verpflichtungen, sei es der Personalaufwandsquote usw. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern, weder bei uns noch außerhalb unseres Rechtskreises. Daher sollte guy darüber nachdenken, wie guy bestehende Mängel beseitigt, Betrachtungsfehler meidet und welche Fragen guy zu stellen hat, um richtige Ergebnisse zu erhalten. Das vorliegende Buch ist das Werk eines Praktikers. Es ist nicht geschrieben worden, um den bisherigen Bilanztheorien eine wei­ tere hinzuzufügen. Es ist somit weder auf Vollständigkeit an­ gelegt noch auf Systematik. Der Verfasser trägt lediglich einige Ansatzpunkte zusammen, die ihm im Verlauf seiner Tätigkeit aufgefallen sind. Es geht ihm nicht darum, etwa den Fiskus reicher oder ärmer zu machen, sondern lediglich darum, die Er­ kenntnisfähigkeit des Bilanzierenden wie des Bilanzbetrachters zu steigern.

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Ökonomie der Nachhaltigkeit: Handlungsfelder für Politik und Wirtschaft

Es wird ein allgemeinverständlicher Überblick über eine Ökonomie der Nachhaltigkeit gegeben. Am Beispiel ausgewählter Handlungsfelder wird dargestellt, wie die ökologischen, ökonomischen und sozialkulturellen Ziele einer nachhaltigen Entwicklung so verfolgt werden können, dass sie nicht die Grenzen des Umweltraumes verletzen.

Betriebliches Ausbildungswesen

Wissen und Konnen sind eine wesentliche Grundlage fUr die berufliche Leistung. Die Betriebe haben daher immer wieder Ausbildungsaufgaben selbst wahrgenommen, urn das Leistungspotential ihrer Mitarbeiter zu erhalten bzw. zu steigern. Betrieb liches Ausbildungswesen ist in diesem Zusammenhang die Sammelbezeichnung fUr a11e Einrichtungen und MaBnahmen fUr die berufliche Bildung im Betrieb.

Immaterielle Anlagewerte in der höchstrichterlichen Finanzrechtsprechung

Unter welchen Bedingungen immaterielle Anlagewerte handels-und steuerrechtlich bilanzfahig bzw. bilanzpflichtig sind, ist umstritten. Klare gesetzliche Regelungen fehlen; es bleibt in letzter Instanz der ludikatur iiberlassen, used to be guy z. B. unter "rechtsahnlichen Werten und sonstigen Vorteilen" ( 244 Abs.

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Von Vorstandsmitgliedern kosten, hört man gelegentlich auf Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften; in einigen Fällen sind siebenstellige Beträge genannt worden. Die steuerliche Literatur widmet sich dem Thema nicht grundsätzlich. Im Vordergrund stehen die Pensionsrückstellungen und die Rückstellungen für Ausgleichsanspriiche gemäß § 89 b HGB für Handelsvertreter. Die wirtschaftsfreundliche Praxis, Akquisitions-, Einarbeitungs-, Aus- und Fortbildungskosten sogleich nach der Entstehung als Aufwendungen zu verbuchen, steht der wirtschaftsfeindlichen Praxis gegenüber, daß Entlassungskosten auch nur im Jahre der Entstehung als Aufwand zu verbuchen sind, wodurch aufstrebende Unternehmen begünstigt und schrumpfende Unternehmen benachteiligt werden nach der alten Regel: ein dynamisches Unternehmen hat immer einen Mehrwert gegenüber dem Eigenkapitalausweis in der Bilanz, ein schrumpfendes Unternehmen immer einen Minderwert.

Bei der Einbringung eines Einzelunternehmens ') Vgl. : Die Bilanz nach Handels- und Steuerrecht, 7. , S. 389 f. 59 in eine Personengesellschaft, wobei der Kurs des Eigenkapitals höher gesetzt wird als das bisherige Eigenkapitalkonto plus stille Rücklagen, oder bei der Auszahlung eines Gesellschafters zu einem höheren Kurs als dem anteiligen Substanzwert oder beim Erwerb eines Anteils eines Gesellschafters durch einen anderen Gesellschafter zum höheren Kurs u. dgl. m. Hierzu führt George aus 1 ): "Jeder Unternehmer ist im Hinblick auf § 6 Abs.

Finanzanlagen: 3. Ausleihungen mit einer Laufzeit von mindestens vier Jahren; davon durch Grundpfandrechte gesichert: IH. B. Andere Gegenstände des Umlaufvermögens: 1. geleistete Anzahlungen, soweit sie nicht zu II A Nr. 7 gehören; 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen; davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr; 3. Wechsel; davon bundesbankfähig: 4. Schecks; 5. Kassenbestand, Bundesbank- und Postscheckguthaben; 6. Guthaben bei Kreditinstituten; 10. Forderungen an verbundene Unternehmen; 11.

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