Bedeutung der Zell-Matrix-Interaktion für die by Kristof Graf

By Kristof Graf

Dieses Buch versteht sich als eine Ergänzung zum bereits vorhandenen Wissen über die zellulären und molekularen Mechanismen der linksventrikulären Hypertrophie. Die vorgestellten neuen Aspekte beruhen auf den Ergebnissen aus der Wundheilungsforschung, hier besonders die Interaktion zwischen dem bindegewebigen Gerüst des Herzens und den Fibroblasten, eine Abhängigkeit, die bisher wenig beleuchtet wurde. Eine besondere Bedeutung bei der linksventrikulären Hypertrophie scheint das Adhäsionsprotein Osteopontin zu haben, das bei der Hypertrophie verstärkt exprimiert wird. Dieses Protein beeinflußt Fibroblastenfunktionen an einer besonderen zellbiologischen Schnittstelle, deren Bedeutung für kardiale pathophysiologische Prozesse zusätzliche Beachtung verdient.

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Die ESR-Altersbestimmungsmethode

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1: Anstieg an Osteopontin mRNA Konzentrationen nach Stimulation mit Wachstumsfaktoren. Die Ergebnisse sind berechnet in x-fachen Anstieg der Osteopontin mRNA im Verhaltnis zu Vehicle-behandelten Fibroblasten. Die densitometrische Analyse wurde zuvor normalisiert entsprechend des Signals des intemen Standards CROB mRNA. OI vs. 05 vs. vehicle. 20 Bedeutung von Osteopontin fur die Angiotensin II induzierte DNASynthese von Fibroblasten Behandlung von neonatal en kardialen Fibroblasten mit Angiotensin II oder Serum fUhrt zu einer verstarkten DNA-Synthese, gemessen an der Inkorporation von BrdU, wobei der Effekt von 2,5% Serum fast doppelt so wirksam ist wie Angiotensin II (l1lM).

Da eine Hauptindikation flir eine Biopsie eine klinische Verdachtsdiagnose voraussetzt, ist dies nicht verwunderlich. Die Aussagekraft dieser Daten ist begrenzt, zeigt jedoch eindeutig, daB humane Kardiomyozyten im Stadium der terminalen Herzinsuffizienz Osteopontin exprimieren. Eine umfangreichere Untersuchung von Myokardbiopsien mit Kriterien der Hypertrophie ist sinnvoll, die die klinischen Befunde der Patienten enger mit dem histologischen Befund der Osteopontinexpression korreliert, urn eine klarere Vorstellung tiber die Rolle von Osteopontin im menschlichen Myokard, und insbesondere auch in Kardiomyozyten zu bekommen.

Flir die in-situ Hybridisation wurden Digoxigeninmarkierte RNA-Sonden benutzt. Die humane Osteopontin eDNA stammte von der ATCC. Flir die Untersuehung der Osteopontinexpression in mensehliehem Myokard wurde Immunhistologie an explantierten Herzen von Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie (n=5) und von Patienten mit koronarer Herzerkrankung und isehiimiseher Genese der linksventrikuliiren Funktionseinsehriinkung (n=7) durehgefUhrt. Als Kontrolle wurden 5 reehtsventrikuliire endomyokardiale Biopsien von Patienten ohne Hinweis auf Kardiomyopathie und arterieller Hypertonie genommen, die im pathologisehen Befund unauffiillig waren.

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